Warum du spätestens in der 4. Phase deiner Affäre eine Entscheidung für dich treffen solltest:
Aktualisiert: 23. Sept.
Die meisten Affären beginnen harmlos. Ein kurzer Blick, ein Gespräch, das länger dauert als geplant, ein Flirt, der sich gut anfühlt. Und dann ist da plötzlich dieses Kribbeln im Bauch, das du schon seit Jahren nicht mehr gespürt hast.
Was danach passiert, wird mir während meiner Arbeit als Affären Mentorin immer wieder auf ähnliche Weise beschrieben. Es ist. als würde jede Affäre nach einem unsichtbaren Muster ablaufen, das sich in 4 Phasen unterteilen lässt, bis die Entscheidung für oder gegen den Ehe- bzw. den Affärenmann in den Fokus rückt.
In diesem Blogartikel spreche ich darüber, wie genau diese 4 Phasen aussehen und warum ausgerechnet Phase 4 zum Wendepunkt werden kann, obwohl sich die anstehende Entscheidung (Partnerschaft oder Affäre beenden) zu Beginn noch nach einer unüberwindbaren Hinderniss anfühlt.
Die Inhalte dieses Blogartikels
Phase 1 der Affäre: Der Anfang
Die meisten Affären beginnen harmlos: verstohlene Blicke, Gespräche, die von Mal zu Mal ein bisschen länger werden und hier und da ein kleiner Flirt, der eigentlich nichts bedeuten soll. Aus diesem „eigentlich ist da nichts“ wird nach und nach mehr. Wann hat dieses Kribbeln im Bauch, das mit jeder Begegnung intensiver wird, eigentlich begonnen?
In dieser Phase merken die wenigsten, dass sie bereits mitten in einer Dynamik stecken, die sich verselbstständigen wird. Es fühlt sich verdammt gut an, wieder gesehen, gehört und begehrt zu werden.
Dieses Gefühl ist es, das dich in Phase 1 dazu bringt, mehr zu wollen. Das bedeutet nicht, dass mit dir oder deiner Beziehung grundsätzlich etwas nicht stimmt. Auch Frauen die ihren Partner lieben, verlieben sich in einen anderen Mann, obwohl sie das zuvor immer ausgeschlossen haben.
Phase 2 der Affäre: Die neue Verbindung
Was sich in Phase 1 noch völlig harmlos angefühlt hat, entwickelt sich in Phase 2 weiter: erst in deinem Kopf, dann in vielen, ganz konkreten Momenten, in deinem Alltag.
Aus dem Kribbeln wird eine echte Verbindung. Ihr schreibt euch täglich und trefft euch heimlich. Wenn du ehrlich bist, kannst dir einen Alltag ohne ihn jetzt schon nicht mehr vorstellen. So lebendig wie in den Momenten mit ihm hast du dich schon ewig nicht mehr gefühlt. Das fühlt sich gut an und macht dir gleichzeitig eine heiden Angst.
Dein Verhalten verändert sich, ohne dass du es bewusst entschieden hast: Du lässt dein Handy zu Hause nicht mehr offen herumliegen. Du löschst Nachrichten, die außer dir niemand sehen soll. Und du beginnst, deinen Partner zu belügen, um mehr Zeit mit deiner Affären zu verbingen.
Wenn du ehrlich zu dir bist, steckst du an diesem Punkt schon viel tiefer in dieser neuen Verbindung, als du dir selbst jemals erlauben wolltest.
Phase 3 der Affäre: Eine Parallelwelt
In Phase 3 wird dir mehr und mehr bewusst, dass du dir eine Parallelwelt aufgebaut hast. Ihr habt eigene Routinen entwickelt, teilt intime Momente, und er weiß mittlerweile Dinge über dich, die du deinem Partner bis heute nicht erzählt hast.
Eure Verbindung wird von Tag zu Tag intensiver und genau das macht es so schwer, wieder loszulassen. So lebendig, gesehen und begehrt wie in dieser Zeit hast du dich seit Jahren nicht mehr gefühlt. Gleichzeitig hast du dich aber auch noch nie so schuldig gefühlt wie jetzt.
Diese Gleichzeitigkeit aus dem Gefühl von Lebendigkeit und Schuld ist typisch für Phase 3. Es ist einer der Gründe, warum viele genau an diesem Punkt beginnen, ihre Affären-Situation immer wieder zu analysieren, zu bewerten und täglich zu zerdenken, ohne dabei wirklich einen entscheidenden Schritt weiterzukommen.
Phase 4 der Affäre: Die emotionale Erschöpfung
Je mehr Zeit vergeht, desto deutlicher spürst du, wie dich die Situation rund um deine Affäre mehr und mehr zerreißt. Was in Phase 1 als kleines Kribbeln begann, wirkt sich in Phase 4 längst nicht mehr nur auf deine Partnerschaft, sondern mittlerweile auch auf euer Familienleben, deine Freundschaften und deinen Job aus.
Nach außen funktionierst du weiter, hältst den Alltag am Laufen, wirkst vielleicht sogar besonders belastbar. Doch in dir tobt eine Mischung aus Gedanken- und Gefühlschaos.
Du bist emotional erschöpft und gleichzeitig davon überzeugt, dass deine Entscheidung längst überfällig ist. Allerdings weißt du einfach nicht, für wen du dich entscheiden sollst. Unzählige Male hast du in Gedanken bereits die Trennung von deinem Partner und das Ende deiner Affäre durchgespielt.
Und trotzdem kommst du immer wieder zu demselben Ergebnis: Du willst keinen von beiden verlieren. Du bist dir sicher, dass dir genau das das Herz brechen würde.
Deshalb hast du diese Entscheidung ein weiteres Mal aufgeschoben. Und dafür schämst du dich.
Wenn du gerade an diesem Punkt stehst, oder dich in Phase 1, 2 oder 3 wiedererkennst, dann lies unbedingt weiter. Denn es gibt einen Grund, warum du dich gerade nicht entscheiden kannst.
Warum deine Entscheidung gerade noch dran ist:
Es geht gerade nicht darum, eine Entscheidung für oder gegen jemanden zu treffen. Es geht jetzt erst einmal nur um dich.
Um eine Entscheidung zu treffen, brauchst du neben einem klaren Kopf auch ein reguliertes Nervensystem. Solange dein Körper im Stressmodus feststeckt, triffst du jede Entscheidung, die deine Affäre betrifft, aus Angst, Druck oder Überforderung, anstatt aus deiner innerer Klarheit.
Vielleicht kennst du das: Du hast dir mal wieder die halbe Nacht um die Ohren geschlagen und endlich eine Entscheidung getroffen. Und obwohl du erleichtert eingeschlafen bist, kickt am nächsten Morgen schon wieder die Angst und die quälende Ungewissheit: Was, wenn ich mich für den falschen Mann entscheide?
Aber warum ist das so? Eine Entscheidung, die im Überlebensmodus getroffen wird, hat keinen stabilen Boden. Durch die dauerhafte Anspannung erhöht sich deinen Cortisolspiegel (Cortisol ist unser Stresshormon). Das widerrum versetzt deinen Körper in den Überlebensmodus. Erst wenn dein Nervensystem wieder reguliert und dein Körper aus dem Überlebensmodus ausgestiegen ist, kann eine Entscheidung aus dir und deiner inneren Klarheit heraus entstehen.
So unterstütze ich dich, als Affären Mentorin:
Genau das machen wir in meinem 1:1 Affären Mentoring:
1. Wir regulieren dein Nervensystem, damit du überhaupt wieder entscheidungsfähig wirst. Wie will man auch eine Entscheidung treffen, wenn man ständig auf die nächste Nachricht wartet und permanent im Modus ist von “Sehen wir uns heute noch, oder nicht?”. Ich denke du weißt, von welchen Situationen ich spreche, diese ist nur ein mögliches Beispiel.
2. Wir sortieren deine aktuelle Situation sowie die Dynamiken, die durch deine Affäre entstanden sind.
3. Wir schaffen eine Basis, auf der deine Entscheidung aus deiner inneren Klarheit heraus entsteht, anstatt aus Angst, Druck oder Überforderung.
Diese drei Schritte laufen nicht nacheinander wie bei einer Checkliste ab, sondern greifen ineinander. Es ist ein Prozess, den du in deinem Tempo gehst und bei dem ich dich begleite.
Wir bauen Step by Step die Basis für deinen nächsten Schritt. Wie auch immer dieser Schritt aussehen mag. Da gibt es in meinen Augen kein richtig oder falsch.
Über mich: Hey, ich bin Janina
Ich bin die Mentorin, nach der du vielleicht schon gesucht hast, um endlich über das Thema zu sprechen, das dich nicht mehr richtig schlafen lässt: deine Affäre.

Auch wenn wir uns noch nicht persönlich kennen, bin ich mir bei einer Sache jetzt schon sicher: Du kennst deine Affären-Situation mittlerweile in- und auswendig. Weil du sie unzählige Male analysiert, bewertet und zerdacht hast. Und genau das ist ein Teil des Problems.
Egal, ob du an diesem Punkt stehst oder an einem ganz anderen mit deiner Affäre, ich stehe dir zur Seite. Denn Wachstum und Veränderung sind nur außerhalb unserer Komfortzone möglich.
Doch genau dorthin gehen wir selten allein.
Bist du bereit, ehrlich hinzuschauen, an welchem Punkt du mit deiner Affäre und/oder in deiner Partnerschaft gerade wirklich stehst? Und dir Unterstützung zu holen, um eine Entscheidung zu treffen, die sich auch ein paar Tage später noch richtig anfühlt?
So bewirbst du dich für einen Mentoringplatz bei mir:
1. Du füllst mein kurzes Bewerbungsformular unverbindlich aus. Du gelangst über den weinroten Button direkt dorthin. Deine Antworten erhalte ich. Niemand sonst hat Zugriff darauf.
2. Innerhalb von 72 Stunden nach Eingang deiner Bewerbung melde ich mich per Mail bei dir.
3. Wir treffen uns zu einem kostenlosen Erstgespräch über Zoom. In diesem Gespräch entscheiden wir miteinander, ob die Chemie zwischen uns passt und wie wir deine aktuelle Situation angehen können.










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